DENN LERNEN KANN AUCH ANDERS SEIN.

Verbundenheit – Vertrauen – Selbstwirksamkeit – ganzheitliches Lernen – Resilienz

Anders als andere!

Wir wollen einen angstfreien Raum für Schüler, Lehrer und Eltern zu schaffen, der im Wesentlichen auf fünf Werten basiert: Verbundenheit, Vertrauen, Selbstwirksamkeit, ganzheitliches Lernen und Resilienz.

VERBUNDENHEIT

Wir setzen uns zum Ziel, dass sich unsere Schüler als Teil des Ganzen begreifen. Menschen, Tiere, Pflanzen, das Ökosystem, unser Planet – alles ist miteinander verbunden. Das Verständnis hierfür vermitteln wir bei den viermal im Jahr stattfindenden Naturtagen. Was wir tun und was wir ausstrahlen, kehrt zu uns zurück; wer das verinnerlicht, übt respektvolles Miteinander aus. Lehrer der Innovativen Schulen übernehmen hierbei Vorbildfunktion. Sie unterstützen jedes Kind individuell und schenken viel Liebe, leben aber auch konsequentes Handeln vor. Auf dem Fundament fester Strukturen fühlen sich Schüler sicher aufgehoben und lernen, Verantwortung zu übernehmen.

VERTRAUEN

In vertrauensvoller Atmosphäre lernt man lieber. Grundlage für Vertrauen bildet klar praktizierte Gerechtigkeit: In einer gerechten Umgebung floriert die Vertrauensbeziehung zwischen Schülern und Lehrern. So lernen Schüler in einer angstfreien Umgebung (vgl. Dalbert, 2011, S.7). Unsere Lehrer gehen mit Vertrauen in Vorleistung. Sie vertrauen auf die Fähigkeiten ihrer Schützlinge und unterstützen sie bestmöglich. Damit finden die Heranwachsenden aus eigener Kraft zu Selbstbewusstsein und -vertrauen.

SELBSTWIRKSAMKEIT

Selbstvertrauen bildet eine wertvolle Voraussetzung für Selbstwirksamkeit. Sie zeigt: Ich kann etwas bewirken. Ich komme auch mit überraschenden Ereignissen souverän zurecht.

Wir stellen offene Aufgaben. Sie fordern die Kreativität der Schüler, entmutigen sie aber nicht. Damit rufen wir positive Selbstwirksamkeitserlebnisse wach (Kirk 2018). Um das Engagement bei der Bearbeitung zu erhöhen, orientieren wir die Lerninhalte eng an der Lebenswelt unserer Jugendlichen. Vertrauensvoll lassen wir ihnen die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen. Auf ihre Lösungswege geben wir ehrliches, sorgfältiges Feedback. Weil nach Pajares (2000) Erfolgserlebnisse das Selbstwirksamkeitsgefühl vertiefen, steigen unsere Lerneinheiten stufig an.

Wir möchten, dass Schüler der ISM erfahren: Mein Denken und Handeln führt zu einer Wirkung. Ich trage Verantwortung.

GANZHEITLICHES LERNEN

Forschungsergebnisse rufen immer wieder dazu auf, Lernen als einen ganzheitlichen Reifungsprozess von Körper, Geist und Psyche zu verstehen – als ein sich ständig entwickelndes Zusammenspiel von Sinneswahrnehmungen, Denkleistungen, Gefühlen und Bewegungsabläufen.

Ganzheitliches Lernen gelingt vor allem in offenen Unterrichtsformen. Sie geben Schülern Raum für Kreativität, Teamfähigkeit, Selbstwirksamkeit und Resilienz. In Freiarbeit, teambildendem, vernetztem, fächerübergreifendem Lernen schaffen wir diese Räume. Auch wöchentliche Besuche der pädagogischen Farm fördern ganzheitliches Lernen.

Persönlichkeitsentwicklung und ein nachhaltiges Lernen sind uns ein großes Anliegen. Unser Ziel: Der Schüler lernt etwas über sich und die Beziehung zum Gegenüber, das er auch Jahre später anwenden kann.

RESILIENZ

Belastbarkeit und innere Stärke zeichnen resiliente Menschen aus. Sie behalten in allen Momenten einen kühlen Kopf und gehen gestärkt, vielleicht sogar ein wenig weiser aus Krisensituationen hervor.

Wir möchten unsere Schüler zu einem konstruktiven, gesunden Umgang mit irritierenden Situationen befähigen. Gemeinsames Frühstück, positive Morgenroutine zum Tagesstart, vertrauensvolles Miteinander und ein familiärer, angstfreier Schulalltag – so qualifizieren wir sie zu selbstbewussten und resilienten Individuen. All dies stärkt sie, um die Welt gelassener zu begrüßen und in neuen Lösungen denken. Wir wünschen unseren Schülern, dass sie Bestehendem mit Akzeptanz begegnen, Verantwortung übernehmen und Beziehungen zu sich und anderen aufbauen. Denn dann können sie ihre Zukunft selbstwirksam gestalten.